Vorstand
Der Vorstand des Bündnis für Tierrechte e.V. besteht aus drei Personen:
Caroline Jung
Vorsitzende

Die Entscheidung für ein tierfreundliches Leben traf ich Anfang 2005, als eine Freundin mir als Vegetarierin vorwarf, nicht konsequent zu sein, wenn ich aus ethischen Gründen kein Fleisch esse, aber trotzdem Milch trinke. Sie hatte Recht. Die Folge dieser Erkenntnis war aber nicht, wie sie erreichen wollte, dass ich wieder Fleisch esse, sondern dass meine gesamte Lebensweise so tierfreundlich wie möglich wurde. Durch die Unterstützung unseres Vereins möchte ich über meine privaten Möglichkeiten hinaus einen Beitrag zu einer Gesellschaft leisten, die die Rechte der Tiere anerkennt und bewahrt.

Als Diplom-Juristin arbeite ich in Teilzeit an der Universität des Saarlandes, daneben bin ich freiberuflich als Beraterin für natürliche, tierversuchsfreie Verhütung und Familienplanung tätig. Seit dem Abschluss meines Studiums der Nachhaltigkeitswissenschaften arbeite ich freiberuflich auch im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung . Ehrenamtlich engagiere ich mich neben dem Bündnis für Tierrechte auch im Landesvorstand des BUND Saar und in der V-Partei.

E-Mail: _
Miriam Lehringer
Stellvertretende Vorsitzende

E-Mail: _
Volker Taffner
Schatzmeister

In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts geboren, ernähre ich mich seit ungefähr 10 Jahren vegetarisch, davon allerdings die letzten achteinhalb Jahren vegan. Meine Tochter hatte damals einen Freund, der sie und dann auch meine Frau und mich argumentativ überzeugen konnte, vegetarisch zu leben.

Konsequent zu Ende gedacht, konnte aber unsere vegetarische Lebensweise nur in eine vegane münden, denn Tiere (Nutztiere, eine erschreckende Bezeichnung) als unsere Mitgeschöpfe sollten weder gegessen noch ausgebeutet werden!
Als Lehrer hielt ich mit meiner anderen Ernährungsweise nie hinter dem Berg, ohne allerdings missionarisch zu sein. Bei älteren Schülern* erntete ich damit oft Bewunderung, sie fänden das toll, könnten aber selbst nicht so leben. Eine Greta als Vorbild für die Jugendlichen gab es ja damals, vor über 5 Jahren, noch nicht.
Ärgern kann ich mich, wenn die rein pflanzliche Ernährung als Religionsersatz oder Modeerscheinung abgetan wird von Menschen, die einfach nicht genügend Empathie für alle Lebewesen aufbringen können. War es vor Jahren noch nicht so ganz einfach, sich abwechslungsreich vegan zu ernähren, jedes neue vegane Produkt im Laden wurde sofort weiter gemeldet - so läuft die Entwicklung heute durch den Klimawandel eigentlich auf uns zu, was ich mit einer gewissen Genugtuung sehe.
Dennoch wird es noch für eine sehr lange Zeit erforderlich sein, dass sich Menschen für Tierrechte einsetzen, denn Käfige sollen nicht größer werden, wie es Tierschützer fordern - sie sollen überflüssig und leer werden!

E-Mail: _