Hühner

Nur 33 Tage alt wird ein Huhn in deutschen Mastbetrieben. Es ist einzig und allein dafür gezüchtet, schnell und viel Muskelfleisch anzusetzen. Mit tausenden anderen Hühnern sitzt es sein Leben lang in einer Halle, deren Licht und Luftzufuhr vollautomatisch gesteuert wird – genau abgestimmt auf maximale Futteraufnahme, minimale Bewegung und möglichst wenig Aggression. Die Brustmuskeln der meisten Hühner wachsen so schnell, dass ihre Skelette nicht mithalten können. Viele können kaum laufen und liegen daher im Kot und Urin, der sich über die Wochen unter ihnen ansammelt. Schwere Entzündungen der Haut sind die Folge. Andere brechen unter der eigenen Last zusammen, können nicht mehr laufen und verhungern oder verdursten inmitten ihrer Artgenossen. Nur durch den massiven Einsatz von Antibiotika schaffen es die meisten Tiere, die Mastzeit zu überstehen. Getötet werden sie dann im Akkord: kopfüber aufgehängt wird ihnen von rotierenden Messern die Kehle durchgeschnitten.

Hintergrundinfos zur Hühnermast